Aktuelles & Infos

Der Preis einer Handwerkerstunde setzt sich wie folgt zusammen:

Gemeinkosten sind

  • Miete und sonstige Raumkosten
  • Fahrzeugkosten
  • Kosten für Geräte und Maschinen
  • Materiallagerkosten
  • Steuern, Versicherungen, Beiträge
  • Rechts- und Beratungskosten
  • Kalkulationskosten
  • Verwaltungskosten
  • Zinsen
  • Abschreibungen


Lohnzusatzkosten sind

  • Arbeitgeberbeiträge zur Sozialversicherung (Arbeitslosen-, Renten-, Unfall-, Kranken- und Pflegeversicherung)
  • Weihnachtsgeld
  • vermögenswirksame Leistungen
  • bezahlte Urlaubstage
  • bezahlte Krankheitstage
  • bezahlte Feiertage

Übrigens: Bei den Gas- und Wasserinstallateuren und den Heizungsbauern sind die Stundensätze mit 50 bis 60 Euro höher als bei Malern oder Schreinern. Dies liegt daran, dass viele Arbeiten einen Meister erfordern und die Mitarbeiter in der Regel hohe Stundenlöhne bekommen, da sie hoch qualifiziert sind. Sie arbeiten vor Ort beim Kunden in eigener Verantwortung.


So setzt sich der Materialpreis zusammen:

Im Zusammenhang mit dem Materialpreis wird fälschlicherweise immer wieder behauptet, das Handwerk würde seinen Stundenverrechnungssatz durch das Material subventionieren. Diese Aussage ist in der Form falsch und führt vor allen bei den Kunden zu falschen Schlüssen. „Subventionieren“ klingt so, als würde das Handwerk aus einer Laune heraus, das Material künstlich verteuern. Tatsächlich verursacht die Materialwirtschaft eines Betriebes erhebliche Kosten, dazu gehören:

  • Stammdatenpflege
  • Preisanfragen für Projekte
  • Bestellungen
  • Kontrollen
  • Materiallagerung
  • Verschnitt
  • Bruch bzw. Ausschuss
  • Schwund
  • etc.

Der Aufschlag auf das Material dient zur Abdeckung dieser Kosten und stellt damit eine betriebswirtschaftliche Notwendigkeit dar.

Quelle: Handwerkskammer Region Stuttgart